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Die Suche für "Fluggastrecht" ergab 105 Treffer

8. Juli 2026 | 07:00 Uhr | Reise vor9 | Basta
Ohne Fenster ist ein Fensterplatz kein Fensterplatz

Die Fluggesellschaft United ist in einer juristischen Auseinandersetzung mit dem Versuch gescheitert, eine Sammelklage wegen fensterloser Fensterplätze abzuwenden. Der Richter ließ die Argumentation der Airline nicht gelten, "Fensterplatz" beschreibe nur die Sitzposition zur Kabinenwand, nicht die Aussicht. Aus Bordkarten und Buchungsmasken gehe klar hervor, dass ein Fenster versprochen werde. Vorausgegangen war die Klage auf Entschädigungszahlungen zahlreicher Passagiere. Diese hatten auf ihren als Fensterplatz gebuchten Plätzen statt eines Blicks auf die Wolken nur eine Wand vorgefunden. Der Prozess geht weiter. Airliners

8. Juli 2026 | 07:00 Uhr | Reise vor9 | Inside
Flug verspätet, Airline muss Mietwagenzuschlag erstatten

Verursacht eine Flugverspätung zusätzliche Kosten für einen Mietwagen, muss die Airline diese unter Umständen übernehmen. Das hat das nordrhein-westfälische Amtsgericht Geldern entschieden. Im konkreten Fall musste ein Reisender wegen der verspäteten Landung sein Fahrzeug außerhalb der Öffnungszeiten und einen Zuschlag von 65 Euro zahlen. Da die Verspätung von der Fluggesellschaft zu vertreten war und der Aufpreis unmittelbar dadurch entstand, sprach das Gericht dem Urlauber diesen Verzugsschadenersatz zu. Mindener Tageblatt

7. Juli 2026 | 14:40 Uhr | Reise vor9 | Inside
EU-Parlament stärkt Rechte von Fluggästen

Das Europäische Parlament hat mit überwältigender Mehrheit eine Reform der EU-Fluggastrechte beschlossen. Entschädigungsansprüche bei Verspätungen bleiben erhalten, Erstattungsverfahren werden deutlich vereinfacht, und Familien mit Kindern erhalten einen Anspruch auf Nachbarsitze ohne Aufpreis. Die Details im Überblick.

26. Juni 2026 | 12:56 Uhr | Reise vor9 | Inside
EU beschließt einheitliches Formular für Erstattungen

Die EU will Passagieren die Durchsetzung ihrer Rechte erleichtern. Nach einer Einigung von Parlament und Mitgliedstaaten soll es ein einheitliches Formular für Entschädigungen und Erstattungen geben. Zudem werden Ticketvermittler stärker in die Pflicht genommen.

14. Juni 2026 | 11:03 Uhr | Reise vor9 | Inside
EU stärkt Fluggastrechte und hält Entschädigungen stabil

Die EU-Mitgliedstaaten und das Europäisches Parlament haben sich auf eine Reform der Fluggastrechte verständigt. Für Reisende bleibt die bisherige Entschädigungsregelung bestehen: Bei mindestens drei Stunden Verspätung stehen Passagieren weiterhin 250 Euro zu, auf längeren Strecken bis zu 600 Euro. Künftig dürfen für Namensänderungen auf Tickets sowie das Sitzen von Eltern neben ihren Kindern keine Zusatzgebühren mehr erhoben werden. Zudem sollen Reisende nicht verpflichtet werden können, Apps oder Online-Konten zu nutzen. Airlines dürfen weiterhin eine Gebühr für das Handgepäck erheben. Tagesschau

10. Juni 2026 | 07:00 Uhr | Reise vor9 | Inside
Vorstoß für einheitliche Entschädigung bei Flugverspätungen

Deutschland und Frankreich wollen mit einem gemeinsamen Vorschlag Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen über eine Reform der EU-Fluggastrechte bringen. Sie schlagen vor, Fluggästen bei Verspätungen und Absagen künftig einheitlich ab drei Stunden eine Entschädigung in Höhe von 250 Euro zu gewähren. Airlines sollen zudem verpflichtet werden, ihnen einen Link zu einem Formular zur Verfügung zu stellen, über das sie ihre Ansprüche einreichen können. Aero

3. Juni 2026 | 14:14 Uhr | Reise vor9 | Inside
Keine Einigung über eine Reform der EU-Fluggastrechte

Vertreter von EU-Staaten und dem EU-Parlament haben sich trotz langer Verhandlungen nicht auf einen Kompromiss zu den künftigen Fluggastrechten einigen können. Beide Seiten waren mit sehr unterschiedlichen Forderungen in die Verhandlungen gegangen; etwa im Hinblick auf Verspätungszeiten, bei denen Entschädigungen fällig werden. Erfolgt bis Mitte Juni keine Einigung, kommt es nicht zur schon 2013 von der EU-Kommission vorgeschlagene Reform der Fluggastrechte. Aero

6. Mai 2026 | 07:00 Uhr | Counter vor9 | Tschüss
Hoch die Tassen, bis zum nächsten Flieger

Ein Gläschen Alkohol kann die Stimmung heben und lange Wartezeiten nach Flugausfall gefühlt verkürzen. So sahen das auch Kölner Richter, die entschieden haben, das Airlines auch für alkoholische Getränke aufkommen müssen. Das Amtsgericht Köln sprach einer festsitzenden Familie die Erstattung von Bier, Radler und Wein zu, die während zweier Tage bis zum Ersatzflug konsumiert wurden. Laut Urteil muss die Airline aber nicht für den konsumierten Kräuterschnaps zahlen, da hört der Spaß wohl auf. Airliners

21. April 2026 | 07:00 Uhr | Reise vor9 | Marketing & Digitales
Weitere Amtsgerichte im Projekt Online-Klagen gegen Airlines

Für Rechtsstreitigkeiten mit Airlines können Fluggäste jetzt auch an den Amtsgerichten Nürnberg und Erding Streitwerte unter 10.000 Euro per Online-Klage klären. Verhandlungen vor Ort sind lediglich eine finale Option. Das digitale Zivilgerichtsverfahren erfolgt über Eingabesysteme und Videoverhandlungen. Es ist Teil eines Tests in 18 Pilotstädten, der den Rechtszugang erleichtert sowie Bürgern und Justiz jährlich tausende Arbeitsstunden Zeitersparnis bringen soll. Airliners

1. April 2026 | 07:00 Uhr | Reise vor9 | Inside
Veranstalter soll wegen langem Check-in am Flughafen haften

Das Oberlandesgericht Celle hat in einem ungewöhnlichen Urteil entschieden, dass Reiseveranstalter haften, wenn Passagiere wegen überlanger Check-in-Wartezeiten ihren Flug verpassen. Im konkreten Fall erschienen Reisende rechtzeitig, kamen wegen langer Schlangen aber zu spät ans Gate. Drängeln sei unzumutbar, so das Gericht. Die Richter werteten die Situation als Reisemangel und sehen die Verantwortung beim Veranstalter, der für organisatorische Abläufe einstehen müsse. Airliners

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